Unter Garten stellen sich die meisten Menschen eine Ruhe- und Erholungszone vor. Bei schönem Wetter im Garten relaxen, sich sonnen und neue Energie tanken. Allerdings kann man aus einem Garten weitaus mehr machen. Die Kinder möchten Spielmöglichkeiten haben und die Hausfrau möchte einen Kräuter- und Gemüsegarten. Und nicht nur die Hausfrau, auch Kinder lieben es zu Gärtnern.Gerade wenn die lieben Kleinen ihre ersten Versuche als Gärtner starten und im Frühjahr Samen in die Erde drücken und ihr erstes Gemüsebeet anpflanzen. Es wird gegossen und geharkt, und die Spannung steigt mit jedem Tag. Die Kinder gehen zu dem Landwirt und fragen nach Dünger, rümpfen die Nase, aber düngen eifrig, damit die Pflänzchen wachsen und gut gedeihen. Sind dann die ersten Tomaten, Paprikas oder ähnliches zu sehen, laufen die Kinder jeden Morgen, voller Erwartung, zu den Pflänzchen und schauen ob sie schon ernten können - und sind meist enttäuscht, da es ja viel zu lange dauert bis man endlich ernten kann. Ist es dann endlich soweit sind die Kinder kaum zu halten. Es wird geerntet und natürlich schmecken die selbst geernteten Früchte und das Gemüse viel besser als alles andere zuvor. Dann wird alles winterhart gemacht. Die Kinder gehen wieder zum Landwirt und holen sich Stroh damit die Pflänzchen gut über den Winter kommen und im nächsten Jahr wieder geerntet werden können.

Zu Silvester haben wir von unseren Freunden zwei kleine Töpfe mit Glücksklee, oder auch Silvesterklee genannt, geschenkt bekommen.
Da der Platz auf unseren Fensterbänken weitestgehend erschöpft ist und ich mir ja auch langsam Gedanken um das neu bepflanzen unseres Gartens machen muss, habe ich mich gefragt, ob so ein Glücksklee auch im Garten überleben kann (natürlich erst im Frühjahr)?
Also habe ich etwas im World Wide Web recherchiert und habe lustiger weise entdeckt, dass Claudia von das-wilde-gartenblog.de sich die gleiche Frage gestellt, bzw. die gleiche Idee hat.
Und sie hat herausgefunden, dass Glücksklee im Garten auch zu Unkraut werden kann, was für mich bis dato unvorstellbar war!
Darüber hinaus habe ich bei Heiner im hobby-garten-blog.de gelesen, dass man bei der Bepflanzung der Gartenbeete auch noch auf die so genannte Fruchtfolge achten sollte, denn Monokulturen können das wachsen von Unkraut fördern, dies ist besonders wichtig, wenn man im Garten Obst oder Gemüse angepflanzt hat.
Vielleicht werde ich es doch lieber wie Claudia machen und unseren Glücksklee in einer kleinen Ecke abseits der Beete einpflanzen, vielleicht in der Nähe der Spielgeräte, die wir für unsere Tochter aufstellen möchten.
Ich fand es als Kind immer klasse, wenn ich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden habe.

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Der Baum im Garten

Wenn man (wie wir :-) ) einen Baum im Garten hat, kann man sich gerade im Sommer glücklich schätzen.
Da auf unsere Terrasse eigentlich den ganzen Tag (außer morgens früh) die Sonne scheint, bin ich richtig dankbar über den Birnenbaum, der an unseren Garten angrenzt und uns in der heißen Mittagssonne Schatten spendet.
So können wir unser Mittagessen auch in der Mittagssonne auf der Terrasse einnehmen und meine Tochter macht dann meist auch gleich ihre Hausaufgaben draußen.
Wenn der Baum allerdings im Herbst seine Blätter verliert, die dann aus unerklärlichen Gründen ALLE auf unserer Terrasse und in unserem Garten landen, könnte ich ihn jedes Jahr aufs Neue abholzen – was ich natürlich nicht machen werde, denn so ein Baum braucht ja hunderte von Jahren, bis er so groß ist.
Den wohl ältesten Baum der Welt (?), ein 9550 Jahre alter Baum wurde in Schweden entdeckt, das bedeutet, dass er lange, lange vor unserer Zeitrechnung schon da war. Wow!
Vielleicht wird der Birnenbaum in (bzw. an) unserem Garten ja auch irgendwann einmal so alt sein!?

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Pflück mich!

Dem Gartenfreund fällt es schwer, seine selbst gezogenen Blumen zu pflücken und zu einem schönen Strauß zu verarbeiten, das ist keine Frage. Gerade dann, wenn sie wirklich herrlich blühen, wenn sich ein idyllisches Bild aus fröhlichen, bunten Farben ergibt, fällt es sehr schwer, mit der Gartenschere an die Rosenstöcke zu gehen und die schönsten Blüten abzuschneiden.

Jedoch ist das Schneiden dieser edlen Blumen notwendig und das sollte man als Rosenzüchter niemals vergessen. Ansonsten wachsen und wuchern die Rosenstöcke wild und die Rosen welken schnell oder knospen im Jahr darauf erst gar nicht. Wer also edle Rosen im Garten züchtet, sollte am Muttertag oder am Geburtstag der Ehefrau oder der eigenen Mutter ruhig mal etwas großzügig sein.

Ein gekaufter Rosenstrauß aus dem Blumenladen mag wunderschön sein, auch in der Art, wie er gebunden und verarbeitet wurde. Aber die selbst gezüchteten Rosen aus dem eigenen Garten sind noch immer etwas Besonderes – zumal sich jede Frau darüber im Klaren ist, dass die Rosen aus dem eigenen Garten für den Schenkenden auch immer ein kleines Opfer bedeuten und daher ganz besonders von Herzen kommen.

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Namen von Pflanzen

Kinder die das Glück haben, etwas Natur in Form eines eigenen Gartens erleben zu können, werden sich auch die Namen der dort wachsenden Pflanzen merken können, vorausgesetzt, man macht sich die Mühe, diese den Kindern näher zu bringen.

Am besten tut man das in Form von Spielen. “Blumennamen raten” ist nur eine Spielvariante, die man mit Kindern spielen kann. Viele Blumen haben sehr lustige Namen, die ein Kind sich einfach merken kann. Das Schneeglöckchen beispielsweise oder das Vergissmeinicht. Der Löwenzahn. Die Glockenblume. Der Rittersporn. Ratespiele über Blumen und Pflanzen kann man sich selbst ausdenken, den Kindern vielleicht sogar Eselsbrücken bauen, damit sie sich die Namen einfacher merken können.

Kinder, die von Anfang an durch den elterlichen Garten so viel wie möglich über Pflanzen lernen, werden im Laufe der Jahre fast automatisch ein gutes Verhältnis zur Natur entwickeln und vor allem einen grünen Daumen.

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Der Name der Rose?

Gartenliebhaber sind – wen wundert es – sehr häufig Rosenliebhaber. Ich kann mich sehr gut an den Garten meines Großvaters erinnern. Ein langer Weg führte von unserem kleinen Hof quer durch den Garten mit seiner riesigen Rasenfläche, die in der Mitte durch den Weg geteilt war. Rechts und links war dieser Weg gesäumt von herrlichen Rosenstöcken. An die Namen dieser Rosen kann ich mich nicht mehr erinnern, aber sie hatten blutrote, samtig schimmernde Blüten und sie dufteten sehr stark.

Rechts am Zaun zum Nachbarn entlang waren die Brombeersträucher angepflanzt, die jedes Jahr reichlich Früchte trugen, aus denen meine Großmutter ihr berühmtes Brombeergelee kochte.

Auf der anderen Seite hatte er Thujas gepflanzt, die er immer schön auf einheitlicher Länge hielt und direkt vor der Gartenhütte befand sich ein zweites Rosenbeet, in dem die gleichen Rosen blühten wie entlang des Gartenweges. Es war wohl seine Lieblingssorte und ich habe noch heute den Duft dieser Rosen in der Nase.

Wer seinen Garten pflegt und vor allem die Blumen und Pflanzen darin mit Liebe anlegt, schafft nicht nur für sich selbst eine Oase der Erholung, sondern auch für nachfolgende Generationen eine nachhaltige, wunderschöne Erinnerung.

Jetzt ist genau die richtige Zeit zum pflanzen von Kräutern im eigenen Garten.

Gekaufte Kräuter aus dem Obst- und Gemüseladen oder tiefgekühlte Kräuter mögen sehr gut schmecken und verführerisch riechen, aber sie sind nun mal nicht zu vergleichen mit frischen Kräutern aus dem eigenen Garten.

 

Es muss ja nicht gleich die ganze Palette der Naturheilkunde sein, die man im eigenen Garten anpflanzt, aber es gibt Kräuter, die man einfach frisch im Garten haben sollte.

Basilikum beispielsweise, aber auch Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Kresse. Pfefferminze und Kamille kann man wunderbar aufbrühen und einen gesunden Tee daraus brauen. Auch Bärlauch, der als wahre Mineralstoffbombe gilt, wird gerne im eigenen Garten angebaut.

Die Brombeere wird zwar als Frucht gesehen, aber abgesehen von den herrlich schmeckenden Brombeeren werden auch die frischen Brombeerblätter zu den Kräutern gezählt. Mit heißem Wasser zu einem Tee aufgebrüht, wirken sie nämlich entwässernd.

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Etwas Glück im Garten

Vierblättrige Kleeblätter sind etwas Besonderes, und auch heute noch erzählt man Kindern: Wer ein vierblättriges Kleeblatt findet, hat Glück.

               

Gut, es mag Aberglaube sein, aber trotz allem erwischt sich doch der eine oder andere mal dabei, nach einem vierblättrigen Kleeblatt Ausschau zu halten, während er auf einer saftigen Wiese sitzt. Man findet sie natürlich selten, denn die Natur hat sie so nicht vorgesehen. Der normale Wiesenklee hat üblicherweise tatsächlich nur drei Blätter.

 

Da aber in der heutigen Zeit nichts unmöglich ist, wird vierblättriger Klee inzwischen sogar extra gezüchtet. Kaufen kann man die Samen hierfür im Fachhandel. Das „Glück“ dann einfach nur im Frühjahr auf die Wiese streuen und innerhalb kürzester Zeit wächst dort vierblättriger Klee heran.

 

Natürlich ist es sinnlos, dieses „Glück“ auf Rasenflächen zu säen, die regelmäßig gemäht werden. Wer also auf den gepflegten Rasen Wert legt, wird wahrscheinlich an vierblättrigem Klee wenig bis gar kein Interesse haben. Es gibt aber auch viele Gartenliebhaber, die ihren Garten natürlich gewachsen bevorzugen und sogar Wicken wachsen und gedeihen lassen, weil sie darin eine Schönheit entdeckt haben, die einfach natürlich ist, und für einen gewissen Zauber der Romantik im Garten sorgen. Wer würde sich in einem solchen Garten nicht auch noch jubelnd an einem gefundenen, vierblättrigen Kleeblatt erfreuen?