28.02.2008
Etwas Glück im Garten
Vierblättrige Kleeblätter sind etwas Besonderes, und auch heute noch erzählt man Kindern: Wer ein vierblättriges Kleeblatt findet, hat Glück.
Gut, es mag Aberglaube sein, aber trotz allem erwischt sich doch der eine oder andere mal dabei, nach einem vierblättrigen Kleeblatt Ausschau zu halten, während er auf einer saftigen Wiese sitzt. Man findet sie natürlich selten, denn die Natur hat sie so nicht vorgesehen. Der normale Wiesenklee hat üblicherweise tatsächlich nur drei Blätter.
Da aber in der heutigen Zeit nichts unmöglich ist, wird vierblättriger Klee inzwischen sogar extra gezüchtet. Kaufen kann man die Samen hierfür im Fachhandel. Das „Glück“ dann einfach nur im Frühjahr auf die Wiese streuen und innerhalb kürzester Zeit wächst dort vierblättriger Klee heran.
Natürlich ist es sinnlos, dieses „Glück“ auf Rasenflächen zu säen, die regelmäßig gemäht werden. Wer also auf den gepflegten Rasen Wert legt, wird wahrscheinlich an vierblättrigem Klee wenig bis gar kein Interesse haben. Es gibt aber auch viele Gartenliebhaber, die ihren Garten natürlich gewachsen bevorzugen und sogar Wicken wachsen und gedeihen lassen, weil sie darin eine Schönheit entdeckt haben, die einfach natürlich ist, und für einen gewissen Zauber der Romantik im Garten sorgen. Wer würde sich in einem solchen Garten nicht auch noch jubelnd an einem gefundenen, vierblättrigen Kleeblatt erfreuen?